Mitten drin in der Garden Route

Bei wunderbarem Wetter mussten wir uns von unserer Ruhepause Elianthe’s Guesthouse verabschieden und machten uns schon nach sehr baldigem Frühstück auf die lange Strecke nach Plettenberg Bay (ca 300 km), oder wie man hier nur kurz sagt: Plett.

Es ging immer die N2 entlang, einer mit der B300 vergleichbaren Straße mit immer wieder dreispurigen Stücken. Die Strecke ist aber eigentlich immer breiter, da auf beiden Fahrtrichtungen Seitenstreifen vorhanden sind. 2015111722093301Diese werden auch fleißig benutzt, da langsamere Verkehrsteilnehmer auf diese ausweichen,  wenn ein anderes Auto von hinten kommt. Der Überholende bedankt sich dann immer mit einem kurzen Warnblinken und der überholte fährt wieder zurück auf die normale Spur. Ist eine super Idee. Überhaupt sind Südafrikaner sehr rücksichtsvolle Autofahrer, mit teilweise Verkehrsregeln, die in deutschen Städten nicht vorstellbar sind. So hat an einer Kreuzung jeder ein Stopp-schild. Wer als erstes angekommen ist, darf als erstes fahren. Ist man sich nicht sicher, verständigt man sich.

2015111722093400In der Umgebung von Swellendam waren wir immer noch von Getreidefeldern umgeben, aber je weiter wir Richtung Osten kamen desto grüner wurde die Landschaft. Bis zu unserem ausgesuchten Zwischenstopp, Mossel Bay, kamen wir ohne groß etwas von Valentina zu hören.  Sie schlief mal wieder bis kurz davor.

Da Mossel Bay jetzt nicht wirklich viel zu bieten hat, zumindest unserer Meinung nach, machten wir dort nur Mittag in einem leckeren Restaurant. Außerdem merkten wir, dass wir wieder an der Küste waren, da es stark windete.

Frisch gestärkt fuhren wir weiter nach George, einer größeren Stadt mit Flughafen. Dazu nahmen wir nicht nochmal die N2 sondern eine kleinere Parallelstraße, was eine gute Alternative war, um die Landschaft besser wahr zu nehmen. 2015111722143100Die Landschaft besteht tatsächlich nur aus Natur. Nur selten sieht man einzelne Häuser oder Farmen. Eigentlich war der Plan in George einen Kaffee-Stopp einzulegen, aber Valentina hatte wieder nichts besseres zu tun, als zu schlafen. Also ging es weiter bis nach Knysna.

Kurz vorher ist sie auch aufgewacht und so konnten wir uns nochmal die Beine bei einem Spaziergang an der Waterfront vertreten und uns einen Kaffee mit Kuchen gönnen.

Valentina bekam auch nochmal etwas, war aber viel zu beschäftigt damit, kleinen Spatzen und vor allem den anderen Kindern, die in dem Cafe waren, hinterher zu schauen und anzugrinsen. Es war immer noch windig und schön langsam kamen auch Wolken auf.

Das letzte Stück, bis zu unserem Ziel Plettenberg Bay, führte uns nun wirklich durch die wunderschöne grüne Landschaft, die der Garden Route ihren Namen gibt: Bäume, Sträucher und kleine Seen so weit das Auge reicht. Es ist auch hügelig, so dass man manchmal zwischen dem ganzen Grün nur die Dächer der Häuser sieht.

2015111722093500Am Stadtrand von Plett fanden wir auch diesmal wieder sehr leicht unsere nette Unterkunft. Wir haben ein eigenes Bungalow mit Küchenzeile am Ende des Grundstücks der Besitzer, direkt neben dem hauseigenen Gemüsegarten. Kurz nachdem wir unsere Sachen verstaut hatten, begann es zu regnen. 

Nachdem Christian noch schnell in einem Spar Brot (das teilweise schon mit dem was wir so kennen vergleichbar ist), Wurst und Käse gekauft hat gab es Brotzeit.

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