Mit Zwischenstopp nach Kopenhagen

Gut dass Pläne im Urlaub zum Verwerfen sind, sonst wären wir nicht in Bad Segeberg gestrandet. Aber der Reihe nach.

Nachdem wir in Bremerhaven losgefahren sind, suchte ich schon nach dem ein oder anderen Stellplatz. Wir wollten über viel Landstraße Richtung Hamburg fahren, da das Navi rund um Bremen Stau anzeigte. Irgendwie haben wir aber die Abfahrt verpasst und fuhren nur Autobahn und so war es viel zu früh zum Halten, bei den rausgesuchten Stellplätzen. Also nahmen wir uns als nächstes Ziel rund um Hamburg vor – da ist ja auch immer Stau (dachten wir). Aber scheinbar ist im Berufsverkehr nur in und um München Stau. Und so sahen wir von Hamburg lediglich einen Netto. Also weiter… Jetzt können wir auch gleich bis Fehmarn durchfahren, die Kinder haben gegessen und können im Auto vorschlafen, so der nächste Gedanke. Doch daraus wurde dann doch nichts. Die Kinder dachten irgendwie die ganze Fahrt nicht an Schlafen sondern sangen, quatschten und Jonathan begoss sich mit seiner Flasche. Als dann auch noch eine Toilettenpause anstand, beschlossen wir den nächsten Wohnmobil-Stellplatz anzufahren. Manchmal sind wir ein Wohnmobil und manchmal ein Auto – so sagt es die Kinderlogik. Bad Segeberg ist wegen der Karl-May-Festspiele bekannt. Wir kennen nun nur den Stellplatz und den Bäcker Brotrock, wo man gut frühstücken kann.

Ging das Schlafplatz aufbauen am Abend bei einbrechender Dunkelheit schon ganz schnell, so wurde das Umbauen zum Auto eine Herausforderung. Ich wurde um 7 Uhr von prasselndem Regen geweckt. 8 Uhr immer noch Regen, alle weiteren Familienmitglieder schlafen. Der Wetterbericht behauptet Besserung ab 9 Uhr. Da waren dann alle wach und tatsächlich, es tropfte nur noch von den Bäumen. Trotzdem wollten wir nicht alles ausräumen und in den Matsch vor die Tür stellen. Und so änderte Christian die Packstrategie. Sogar die Kinder konnten die meiste Zeit im Auto bleiben. In der Zukunft sind wir also für den Regen gerüstet – auch wenn wir sehr hoffen, dass diese Taktik nicht mehr gebraucht wird.

Aber fertig gepackt fuhren wir los. Der nächste Stopp war auf der Fähre. Wir setzten von Puttgarden aus über nach Dänemark. Die Zeit war mit 45 Minuten fast zu kurz… Schauen, schauen, schauen und dann auch noch essen. Da mussten wir schon wieder zu den Autos – und waren doch noch gar nicht beim Spielplatz.

Die Fahrt ging weiter. Und in dem Moment wo ich Valentina die dänische Flagge an der Grenze zeige, war Jonathan schon eingeschlafen. Er machte Mittagsschlaf bis Kopenhagen, Valentina musste noch ihre Puppe und Schafi in Schlaf wiegen, dann schlief auch sie.

Kaum eingecheckt im Hotel und Zimmer bezogen, machten wir uns auch schon auf den Weg zur Ironman-Expo um die Startunterlagen abzuholen. Das ist der wahre Grund, weshalb wir in Kopenhagen und somit in Dänemark sind. Christian macht am Sonntag eine Langdistanz im Triathlon.

Anschließend gab es zum Abendessen Pizza, Lasagne etc. Das Restaurant war auf jedenfall schon sehr kinderfreundlich und der Preis dänisch. Ob es in einem Restaurant typisch ist, dass Wasserkaraffen einfach nachgefüllt werden und am Ende alle berechnet werden, wird sich noch zeigen. Und das mit dem Umrechnen lassen wir in Zukunft einfach bleiben.

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