Tour durch Kapstadt

Heute stand eine Tour durch Kapstadt auf dem Programm. Nach einem sehr leckeren und ausgiebigen Frühstück ging es zu Fuß Richtung Innenstadt.

2015111021090801Auf dem Weg dorthin kamen wir an einer Art Demo vor dem Parlament vorbei, bei der viel Gesungen wurde. Weiter ging es bei wunderbarem Sonnenschein durch die sehr ruhig wirkende Stadt (lag wohl an der Uhrzeit) zum Castle of Good Hope und (wenn auch nur wegen Christians Kartenlesefähigkeit) einmal drum herum und zum Bahnhof. Immerhin konnten wir somit bei einer Marschübung einer Militärtruppe zuschauen.

2015111021090700Da wir dann schon ständig Wegweiser zur V&A Waterfront sahen, beschlossen wir gleich dort hin zu gehen und nicht erst den Rest der Innenstadt anzuschauen. Waterfront ist ein sehr schönes und modernes Hafengebiet mit vielen  Geschäften, Hotels, Luxus-Appartments und weiteren Touristenattraktionen. Dabei blieb aber die eigentliche Funktion eines Hafens erhalten. Es wird auf dem Trockendock fleissig an Schiffen gearbeitet und es liegen viele Jachten im Hafenbecken.

Nachdem es mittlerweile 12.30 Uhr war beschlossen wir dort in einem Food-Market zu essen. Die Auswahl war riesig und man konnte sich gar nicht zwischen den vielen leckeren afrikanischen und internationalen Gerichten entscheiden.  

2015111021090600Der Rückweg führte uns wieder durch die mittlerweile sehr belebte Innenstadt. Nach einem Zwischenstand in der modernen Touristeninfo zum Nachmittagssnack und Wickeln ging es in den Stadtteil Boo-Kaap, der lauter bunt angemalte Häuser hat. Leider war es dann schon 20 vor fünf und wir konnten deshalb nicht mehr in das Museum,  das über die Geschichte dieses Viertels berichtet, da dies schon um 17.00 Uhr schließt.

2015111021090701Im wunderbaren Company Garden, einem Park durch den wir auf dem Heimweg kamen, konnten wir viele interessante Pflanzen anschauen und sehen wie groß ein Trompetenbaum oder eine Magnolie werden kann. Immer wieder begegneten wir „Kübelpflanzen“, die so groß wie alte Äpfelbäume sind. Im Park sind wir zudem auf die ersten „afrikanischen“ Tierchen gestoßen – Enten mit langen Beinen und fotogene Eichhörnchen. 

Letzter Stopp war wie schon am Vortag im Shoppingcenter beim Pick’n’Pay, wo wir uns noch mit Essen und Trinken versorgten. In den Lebensmittelmärkten bekommt man alles was das (deutsche) Herz begehrt.

Beim unserer Brotzeit im Hostal bekamen wir ein paar gute Tipps und die aktuellsten Wetterinfos für die nächsten Tage von Craig, dem Besitzer unserer Unterkunft, während Valentina den Aufenthaltsraum erkundete und die Herzen der anderen Guests höher schießen ließ.

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