Nachdem heut Sonntag ist hab ich grad mal Zeit euch zu scheiben was gestern noch so passiert ist.
Am Nachmittag war ich dann in der Reposteria. Dort werden Nachspeisen gebacken. Eigentlich ist das die Baeckerei, Samstag eben die Konditorei. Wr haben einen Biscuit gebacken, was ja fuer uns jetzt noch nichts so besonderes ist. Aber die Kinder haben zum Teil noch nie gesehen wie man Kuchen backt. Die Backform wurde mit Hilfe der Finger eingefettet – Pinsel haben wir nicht. Also gut, erstmal Eier trennen. Eigentlich auch nichts besonderes aber die Variante, wie sie das gemacht haben war dann doch etwas seltsam und hat meiner Meinung mach ewig gedauert. Nachdem wir aber kein zweites Gefaess hatten konnte ich ihnen auch nicht zeigen wie wir das machten. Den Eischnee haben wir mit dem von mir mitgebrachten Schneebesen geschlagen. Ansonsten war dann doch alles wie bei uns. Nur das Backen: Als Ofen diente der Brotbackofen, dessen Resttemperatur vom Vormittag noch herhalten musste. Die Formen einfach ganz unten reinstellen, welch Wunder, dass der Kuchen nicht braun wurde. Waehrend dem Warten passierte leider ein Unfall. Niels ist mit einem Brotkorb vom Balkon gefallen und weil er sich nicht mehr aufrichten konnte wurde er ins Krankenhaus gefahren. Die Nachbarin hat ihm irgendein ziemlich scharf riechendes Zeug unter die Nase geschmiert und so musste er selbstaendig zum Auto gehen. Dadurch bekam ich die Gelegenheit ein peruanisches Krankenhaus von innen zu sehen. Niels wurde spaeter noch zu einem anderen Arzt gefahren – natuerlich mit unserem Baeckereiauto – obwohl er nicht aufstehen konnte und man ja gar nicht wusste was er hat. Mittlerweile ist er zu Hause, kann aber wohl immer noch nicht aufstehen weil ihm sein Ruecken schmerzt.
Speater war ich dann noch beim Radiosender und hab vier Kinder bei der Aufnahme zugeschaut. Das war dann auch schon der 3. Februar.
Heute Vormittag haben mir die NATs (so werden die Kinder genannt) ein Staendchen zum Namenstag gesungen. Unter anderem auch ein Geburtstagslied;-) Das fand ich echt suess, v.a. weil ich erst vorgestern Kenia erklaert habe was Namenstag ist. Scheinbar gibt es das hier normal nicht. Anschliessend war ein kleiner Umzug, weil PRONAA (eine Organisation, die die NATs unterstuetzt) 15 wurde. Ich durfte in der Reihe der Ehrengaeste stehen und anschliessend zusammen mit dem NATs-Praesidente Jonatan zum Empfang wo es Haeppchen, Prosecco, Wein und Tanz gab. Warum speater auch die NATs zum Empfang kamen, aber die anderen Gruppen nicht, hat niemand so genau gewusst.
Hasta luego, bis bald