Hallo liebe Leute!
Es ist endlich soweit: Wir sind nach genau 24 Stunden erfolgreich in Lima gelandet. Von Muenchen ging es ueber Frankfurt nach Sao Paulo, wo wir die ersten suedamerikanischen Eindruecke bekamen, nach Lima.
Kurz zu Sao Paulo: Auf die Frage "Wann oeffnet das Geschaeft" bekamen wir die Antwort, wohlgemerkt von einem Geschaeftsmann: „Vielleicht um halb 7, vielleicht um 7″… geoeffnet hat es um 6. Mit dem Gepaeck haben sie es leider auch nicht so genau genommen und so ist uns eine rote Reisetasche abhanden gekommen. Einerseits sind wir froh, dass nur diese fehlt, und somit keine wichtigen Sachen. Andererseits ist es genau die Tasche in der sich all unsere Gastgeschenke befinden… Ich wuerde gerne wissen wer sich an den 20 Tafeln Schokolade erfreut und an dem Lebkuchenherz vom Volksfest und dann waeren da noch die warmen Jacken und Pullover. Immerhin waren sie am Flughafen gleich mal grosszuegig und haben uns etwas Startguthaben gegeben. Fuer die Vermisstenanzeige haben wir tatsaechlich eine Stunde gebraucht, dabei brauchte es schon etwa 15 Minuten um meinen Ausweis zu kopieren. Weitere 10 Minuten brauchten wir um an das Startguthaben zu kommen. Dafuer mussten wir erst von der Gepaeckausgabe zum normalen Einchack-Schalter von dort wieder auf halben Weg zurueck zur Wechselstube, weil trotz der ganzen Telefoniererei die Scheine zu gross waren. Doch die Wechselstube konnte nicht wechseln und so hat der TAM-Mitarbeiter kuzerhand das Geld eingeschoben und uns aus seinem privaten Geldbeutel die Scheine gegeben. Wie gut, dass unser bestellter Taxifahrer die ganze Zeit warten musste… Endlich im Hostal angekommen, haben wir uns auf den Weg gemacht zu telefonieren. Dank einer Amerikanerin und einer peruanischen Schweizerin haben wir nach langem Suchen ein Telefongeschaeft gefunden. Dann brauchten wir nur noch Soles – schliesslich haben wir sinnigerweise am Flughafen nur Dollar bekommen… Das war gar nicht so einfach und waere doch so einfach gewesen. Wir liefen von A nach B und wurden weiter nach C geschickt um dann endlich vor einer – na klar doch… geschlossenen – Wechselstube zu stehen. Ist ja schliesslich Sonntag. Doch zum Glueck gibt es auf der Strasse nette „Wechselfrauen“ mit Polizeibegleitschutz, bei denen man mitten an der Strassenkreuzung mal kurz Geld tauschen konnte – und das auch noch zum realen Kurs!
Dann sind wir noch ins Lacomar – einem Einkaufszentrum vergleichbar mit deutschen Verhaeltnissen, auch was die Preise angeht. Dort haben wir gegessen und jetzt werden wir dann wohl sehr bald ins Bett fallen und schlafen…
Wie es mit unserer Reise weitergeht wird sich morgen rausstellen, denn aus den Bustickets nach Huancavelika wurde heute erstmal nichts, weil ja Sonntag ist…
Viele Gruesse
Vroni und Christian