Salar de Uyuni

Hallo liebe Leute!

Eine weitere Etappe ist vorbei, und somit ein weiterer Hoehepunkt meiner Reise. Nach einem sehr entspannenden Tag in La Paz, den ich eigentlich nur mit shoppen (und jetzt nicht mehr weiss wohin mit dem Zeug), telefonieren, Internet und Cafe trinken verbracht habe, habe ich mich auf den Weg nach Uyuni gemacht. Ich fuhr 13 Stunden, also die ganze Nacht lang, in einem Bus auf einer Strasse, die ich mal als Autobahn unter den Feldwegen bezeichnen wuerde. Nachtbus war nicht sehr tragisch, denn zum Sehen haette es eh nicht viel gegeben, da in dieser Ebene alles gleich ausschaut: flach, kahl, braun. Aber ich bin ja angekommen und hab auch gleich einen relativ guenstigen (wie sich spaeter herausstellte, den guenstigsten 🙂 Touranbieter zum Salzsee und den diversen Lagunen gefunden. Somit stieg ich gleich (naja etwas uebertrieben: statt 10 war’s dann doch 12) in den Jeap um, wo ich die naechsten 3 Tage mit 1 Schweizer, 1 Argentinier, 1 New Yorker, 2 Englaender und unserem Guide Hugo verbrachte. Immerhin waren wir ca. 1000 Kilometer unterwegs. Los gings erstmal zum Salzsee. Es ist echt gigantisch zu sehen, wie ein See, der bei Regen unter Wasser steht, so austrocknen kann. Und das innerhalb kuerzerster Zeit, denn es war anfang April angeblich noch viel mehr ueberschwemmt. Aber jetzt war alles weiss. Alles Salz. Weiter gings zu einer Kaktusinsel – da schlug mein Herz schon um einiges hoeher, als ich diese bis zu 12 Meter hohen Exemplare gesehen habe. Die erste Nacht verbrachten wir in einem Salzhotel. Ja da ist wirklich alles aus Salz, sogar die Stuehle und Betten. Am naechsten Tag ging es weiter. Erst gings zu einem schon seit 270 Jahren nicht mehr aktiven Vulkan, wo wir in den Lavagesteinsformationen rumkraxelten. Dann sind wir an diversen Lagunen wo wir Flamingos beobachteten. Wir kamen zu einem Baum und einem Lama aus Stein und als hoehepunkt zur Laguna Colorado. Die ist tatsaechlich ganz rot, auch wenn sie bei richtig blauem Himmel wohl noch roter gewesen waere. Hier schlugen wir auch unser Nachtquartier auf. Am naechten Tag gings schon in der Frueh um 5 los. Weil unser Guide uns aber auch erst um 5 weckte konnten wir gerade noch unseren Schlafsack einpacken und zu mehr hat die Zeit auch schon nicht mehr gereicht. Aber wir wollten ja die Gysire sehen. Wow, die Erde kann tatsaechlich rauchen und das auch noch bei einem tollen Sonnenaufgang. Das ganze auf 4900 Meter bei Minusgraden. Nachdem Fruehstueck sind ganz mutige in ein Termalbad gestiegen – ich hab dann doch Muetze und Handschuhe dem Bikini vorgezogen. Dann fuhren wir weiter zur Laguna Blanca (die ein normaler See ist) und zur Laguna Verde, die wohl richtig gruen ist, wenn der Wind geht. Nachdem es bei uns sehr windstill war, war es nur ein bisschen gruen. Die Landschaft hat aber trotzdem begeistert. Und dann waren 3 Tage gigantische Landschaft auch schon wieder um. Jetzt bin ich in Chile (an der Grenze musste ich fast alles auspacken!) und warte auf den Bus zurueck nach Peru. Soweit mal wieder von mir. Ich wuensche euch eine schoene Zeit.

Viele Gruesse – und Robert: Alles Gute zum Geburtstag (ich hoff jetzt mal du liest das oder es sagt dir wer) Vroni

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