La Paz – Rurrenabaque

Also gut, dann meld ich mich jetzt gleich nochmal, nachdem ich jetzt in La Paz bin.

Erstmal noch nen Nachtrag zur Isla del sol! Ich war ja da am Ostersonntag. Und weil wir auch ein wenig Osterfeeling wollten, hat sich jeder 5 Schokoeier und einen Hasen gekauft. Das hat tatsaechlich 50 Cent gekostet! Und die haben wir uns dann gegenseitig versteckt – naja soweit man das verstecken nennen kann. Immerhin war eigentlich nur trockene Steppe mit ein bisschen Minze vorhanden. Aber somit hatte man immer tolle Sicht auf die Berge, und wenn man gerade auf einem der 4000er war tolle Sicht auf den See, der ausschaut wie ein Meer. Aber dann gings ja weiter nach La Paz, wo ich gleich mal Geburtstag hatte. Ich hab nicht sehr spaektakulaer gefeiert. Wir haben ausgeschlafen 8immerhin sind wir erst um 23 Uhr im Hotel angekommen) und lecker gefruehstueckt: Ruehrei, Orangensaft, Marmeladensemmeln. Und am Nachmittag waren wir Kaffee trinken und haben eine leckere Schokotorte gegessen. Das ganze in einem Nobelcafe. Aber das wars dann auch schon. Ein bisschen bummeln und Stadterkunden durfte nicht fehlen. Am Abend sind wir dann relativ frueh ins Bett, weil ich ein wenig erkaeltet war und wir generell mal wieder unser Schlafdefizit aufholen mussten. Der Dienstag war dann nochmal ein Tag zum Bummeln und wir sind zum valle de la luna (Mondtal) gefahren und dort ein wenig spazieren gegangen. Dort schaut es wirklich aus, wie man sich eine Mondlandschaft vorstellt: karg, oede, komische Steingebilde. Und dann kam der Mittwoch und somit unsere grosse Reise nach Rurrenabaque. Rurrenabaque (RQ) ist ein Urwalddorf, allerdings ziemlich touristisch wenn man die Turistrassen nicht verlaesst. Wir sind dort 1 Stunde mit einer kleinen Militaer-Propellermaschine hingeflogen. Doch zuvor mussten wir 3 Stunden am Flughafen warten. Statt um 10 ging der Flieger um 13 Uhr. Dann endlich in RQ angekommen, bekamen wir beim Aussteigen auf der Landebahn (eine Wiese, wo am rand die Kinder Fussball spielten) einen Hitzeschock. Immerhin hatte es 38 Grad bei ziemlich feuchter Luft, allerdings puren Sonnenschein. Wir waren viel zu erschoepft von der Hitze um irgendwas unternehmen zu koennen und so endete unsere Dorferkundung nach nur 10 Minuten in einem Cafe. Am Abend sassen wir dann am fluss Beni, der durch den Ort fliesst und haben einen tollen Sonnenuntergang in Verbindung mit einem Ratsch mit einem Boot-Taxifahrer genossen. Am Donnerstag begann dann unsere Tour in die Pampa. Erst mussten wir gute 3 STunden Jeap fahren, wobei wir bereits nach ca. halben Stunde einen Platten hatten. Dummerweise war das Ersatzrad auch nicht mehr das neueste, so dass der Fahrer immerwieder nachschaute ob noch alles ok ist. Die Strasse war eine Schotterpiste, auf der wir auch einer Anakonda begegneten. Aber wir kamen am Fluss an und bestiegen ein Kanu. Wir waren eine Gruppe von 8 Personen: 4 Englaender, 2 Tschechen, Rike und ich. Dazu noch unser Guide Rene, Koechin Marianna und Mann fuer alle Faelle Brian. die Schiffahrt dauerte nochmal 2 Stunden in denen wir schonmal erste Eindruecke der doch ganz anderen Landschaft gewinnen konnten. Auch den ersten Affen, die wir gleich mit Bananen fuetterten, begegneten wir. Es ist schon ein komisches Gefuehl, wenn ploetzlich ein Chinchilla auf dem Kopf sitzt!!! Angekommen an unserer Lodge sind wir so schnell wie moeglich schwimmen gegangen – die Abkuehlung, die leider nicht wirklich eine war, tat richtig gut – und so mancher beissender Geruch verschwand urploetzlich. Ab jetzt waren wir nur noch mit dem Boot unterwegs. Wir machten eine Nachtfahrt zu einer Sunset-Bar um den Sonnenuntergang zu sehen. Naja ist nicht ganz so romantisch wenn im Hintergrund lauter Israelis, Australier und Englaender Party machen. Und beim Rueckweg suchten und fanden wir Krokodile. Nachdem Abendessen (Spaghetti Bolognese) war der Abend auch schon vorbei, weil man sich vor lauter Mosquitos lieber im Bett unter Moskitonetz aufhielt. Am Morgen sind wir schon um halb 6 aufgestanden um zum Sonnenaufgang zu fahren. Dummerweise hat es geregnet, und wir sind wieder ins Bett. Dann gabs Fruehstueck fuer das Lodge-Haustier Juan-Felipe. Es ist ein krokodil – und das Fruehstueck gabs genau an der Stelle, wo wir am Tag zuvor noch badeten! Leider wurde es den ganzen Tag nicht viel schoener, weshalb nur ein paar wenige mutige mit den Delfinen schwammen. Wir faulenzten in den Haengematten, bastelten Ringe aus Palmfruechten und waren beim Pyrranhos-fischen. Leider hab ich nichts gefangen. Am 3. und leider auch schon letzten Tag begaben wir uns, ausgestattet mit Gummistiefel und langen Aermeln, auf eine Insel um eine Anakonda zu finden. Leider ist derzeit ziemlich viel Wasser und es somit sehr schwer eine zu finden. Dann machten wir uns auch schon wieder auf den Weg nach RQ. und die Jeapfahrt war noch viel abenteuerlicher weil es ja geregnet hatte und somit die Strasse nicht besser war. In RQ hatte ich dann noch einen schoenen gemuetlichen Tag bevor ich mit einer noch kleineren Maschine (pro Reihe 2 Sitze) zurueck in die Kaelte nach LA PAz flog. Hier bin ich nun.

Also dann wuensch ich euch jetzt wirklich wieder eine schoene Zeit bis zum naechsten mal Vroni

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