Fahrt nach Cuzco und 1. Tag

Hallo liebe LeserInnen!

Die letzten Tage fassen wir zusammen, denn sie bestanden fast nur aus Busfahren. Wir fuhren erst 8 Stunden nach Ayacucho. Dort verbrachten wir dann noch nen Nachmittag und die Nacht. In Ayacucho gibt es sogar eine richtige Fußgängerzone mit richtigen Läden! Wir hatten zum ersten mal eine richtig „tolle“ Dusche mit richtig warmen sogar heißem Wasser!

Am nächsten Tag ging´s in der Früh weiter. Erst 9 Stunden bis nach Andahuayllas. Es war eine Erlebnistour. Erst Verkaufsveranstaltung für Pulver, das man auf die Zahnpasta aufträgt, um Karies zu vermeiden, dann Polizeikontrolle, dann ein querstehender LKW, der nicht mehr aus dem Graben kam und meinte der LKW könnte auf einem einspurigem Feldweg umkehren. Mit Hilfe der Buspassagiere hat es dann auch geklappt. Dann eine Baustelle mit vielen Ampelfrauen – sollten wir auch mal einführen, dann gäbe es mehr Arbeitsplätze. Irgendwann klappte es wohl nicht so mit der Kommunikation der Ampelfrauen und so standen wir vor einem Bagger. Wir sollten zurück, aber der Busfahrer wollte nicht. Der Baggerfahrer auch nicht. Also große Diskussion, bis der Chef der Baustelle kam. Er sah mich, meinte „Te quiero“, was so viel wie „Ich mag dich“ bedeutet, und plötzlich gab´s keine Diskussion mehr und der Bagger fuhr auf die Seite.
2 Stunden Aufenthalt in Andahuayllas.

Weiter gings ca. 10 Stunden mit einem Nachtbus, mit Flug- – äh ich mein natürlich Busbegleiterin, Klo an Bord und Snack. Mit halbstündiger Verspätung fuhren wir los. Nach 10 Minuten stieg jemand hinzu, doch sein Platz war schon besetzt. Also große Diskussion. bis hin zu einer Watschn. Nochmal Diskussion. Telefonate mit dem Büro. Nach einer halben Stunde gings weiter. Zwischendurch ein paar Stopps wegen Baustellen und Reifenkontrollen.

Um halb 6 in der Früh waren dann die 593 km zwischen Ayacucho und Cusco geschafft. Am Busbahnhof wurde uns ein Hotel aufgeschwätzt, das wir nach reichlicher Überlegung auch nahmen und sich tatsächlich als gut herausstellte.

Nach einer kurzen Erholungspause machten wir uns auf den Weg die Stadt zu erkunden. Cusco besteht aus vielen kleinen Gäßchen und einem schönen grünen Plaza. Es wäre eine richtig nette Stadt wären da nicht all die Pauschaltouristen, die sogar so Fragen stellen wie „Sind Peruander wirklich so arm, oder tun die nur so?“. Am Abend aß Christian das erste mal Cuy – also Meerschweinchen. Hm bis jetzt habe ich immer nur einen Teil davon erhalten, aber hier in der Touri-Stadt wird es als ganzes serviert. Dran war nicht viel und es schmeckt wie ein Hähnchen.

Viele Grüße
Vroni und Christian

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