Hallo Freunde,
heute bin ich (Christian) mal wieder dran mit dem Schreiben. Um nicht den Standard-Touristen-Weg zum Machupicchu zu nehmen haben, wir uns für die alternative Route über Santa Maria und Santa Teresa entschieden.
Dazu mussten wir um 7 Uhr am Busbahnhof von Cusco sein, um unsere Tickets nach Santa Maria zu kaufen. Um 8 Uhr sollte dann der Bus fahren. Damit wir aber zu diesem vom Warteraum überhaupt erst kommen konnten mussten wir noch 0,50 Sol bezahlen, was wir beide irgendwie sehr komisch fanden.
Nach 6 Stunden Fahrt, diesmal mit Beratung über Rheuma und Artritis, zuerst auf geteerter und dann mal wieder auf Baustellenstraße, waren wir dann auch in Santa Maria. Der Weg führte uns bis in den Dschungel, Bananenbäume soweit das Auge reichte. In Santa Maria fanden wir sofort ein Collectivo mit dem es weiter nach Santa Teresa ging. In diesem saßen dann auch mal wieder zwei Deutsche, die ob ihr es glaubt oder nicht, nicht aus Bayern, sondern aus Stuttgart waren. Das Collectivo war diesmal ein im Verhäeltnis nobler Hyundai-Bus mit Kunstledersitzen. Mit diesem ging es über Stock und Stein.
In Santa Teresa wollten wir dann eigentlich eine Nacht bleiben. Doch die beiden Stuttgarter meinten, dass sie gleich noch weiter fahren/gehen wollten und so machten auch wir uns auf den Weg. Zuerst mit dem Taxi bis zu einem Wasserwerk und dann zu Fuss weiter bis nach Agua Calientes. Wir waren 2,5 Stunden, bepackt mit grossen Rucksäcken, immer an den Bahngleisen unterwegs. Die Strecke führte uns durch sehr schöne, eindrucksvolle Landschaften.
Viele Grüße
Vroni und Christian