It’s raining monkeys!

Als wir uns heute früh aufmachten, mussten wir leider feststellen, dass der Wetterbericht recht hatte und es in Strömen regnete. Doch wir waren mutig und fuhren in das Monkeyland, welches etwa eine halbe Stunde entfernt ist.

Laut Flyer sollte man eine deutsche Führung vorab buchen. Doch das ist bei uns so eine Sache, denn wer kann schon vorhersehen wann wir loskommen. Also sind wir einfach losgefahren – bei Regen und ohne Führung (Englisch tut es ja notfalls auch). 2015112120160301Dort angekommen, war noch ein weiteres Pärchen aus Berlin da und drei Schweizer, somit war die nächste Führung Deutsch. Glück gehabt! Nachdem uns der Guide David (ein Volunteer aus Freiburg) empfangen und kurz in die Aufenthaltsregeln eingewiesen hatte, zeigte er uns noch den Shop und war wieder weg. Komisch aber wir mussten ja noch Eintritt zahlen und sollten schließlich auch noch Plüschaffen, Tassen und sonstigen Krimskrams kaufen. Zum Glück kann Valentina noch nicht sprechen :-)

Als nächstes kamen wir im Café raus, da unsere Tour aber in fünf Minuten begann, machten sie auch da kein Geschäft mit uns. 11:30, die Tour beginnt und es hat pünktlich aufgehört zu regnen. Wieder Glück gehabt :-)

Wir bekamen sieben verschiedene Affenrassen zu sehen, wovon nur eine, die sogenannten Grünmeerkatzen, in Südafrika heimisch ist. Affen kommen in den Park aus Laboren oder waren Haustiere von Afrikanern, denn es ist in Afrika legal Affen zu besitzen – allerdings nur nichtafrikanische Affen. David erklärte uns, dass es dumme und kluge Affen gibt. 2015112120160300So haben sich manche Kapuzineräffchen beim Menschen abgeschaut, dass auf den Boden gefallenes Essen gewaschen werden muss und machen das nun auch. Die dümmsten sind die Schwarzweißen Vari, denn die vergessen manchmal sogar wo sie ihre Babies abgelegt haben so dass diese sterben. Die Kleinsten sind die Totenkopfäffchen aus Bolivien, die auch am meisten vorkommen. Das war echt lustig, denn ständig kam von irgendwoher ein Affe gesprungen. Wir schafften es aber wieder raus, ohne dass sie unsere Brillen klauten.

Am Ende der Führung machte das Café doch noch ein Geschäft mit uns, da Mittagszeit war. Bei der Rückfahrt sahen wir dann endlich mal Baboons, also Paviane, vor denen wir immer wieder von Verkehrsschildern an der Straße gewarnt werden. Die dürfen nicht im Monkeyland leben, da sie die anderen Rassen zum Teil fressen würden.

Weil Valentina mal wieder im Auto eingeschlafen war und ich ein Straßenschild als Wegweiser zu einem Friedhof deutete, fuhren wir dort hin. Angekommen sind wir allerdings in einem Township und so machten wir dann, nachdem die Straße immer schlechter wurde, doch wieder kehrt.

2015112120194300Am Abend waren wir nochmal kurz im Zentrum von Plett beim Essen. Da hat es auch schon wieder geregnet. Vor unserem Bungalow waren durch den Regen dann auch noch Schnecken zu sehen, die Valentina natürlich auch faszinierten.

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